STROMBIKER 5 Tage in Nauders

 

Nauders am Reschensee war das diesjährige Mountainbikerevier der STROMBIKER.

Bei strömendem Regen fuhren wir am Donnerstag Morgen, 4.09.2008 in Richtung Südtirol.

Je näher wir unserem Reiseziel kamen, desto besser wurde das Wetter. Bei strahlendem Sonnenschein legten wir in Ehrwald eine Pause ein, um uns mit dem obligatorischen Biker-Essen (fetter Leberkäse und Weizen ) zu stärken.

 

Zügig ging es danach weiter über Imst-Landeck nach Nauders. Im Hotel Central in Nauders, ein Bikehotel allererster Klasse, bezogen wir unsere Zimmer und trafen uns eine Stunde später zu unserer Einrollrunde. Das man die Bezeichnung Einrollrunde von unserem Captain nicht immer wörtlich nehmen kann, wurde auch diesmal zur bitteren Wahrheit.

 

Tag 1: Einrollrunde zu den Panzersperren auf der  Plamorthöhe (ca. 30 km / 1.000 Höhenmeter)

 

"Einrollen sieht anders aus !"

Vom Hotel weg verließen wir Nauders in östlicher Richtung auf einem anfangs asphaltierten, dann geschotterten steil ansteigendem Weg hoch zu Goldseehütte, auf 2.200m Höhe.

Ab der Goldseehütte endete der Schotterweg und auf einem Trail ging es weiter zur Piengalpe. Von da an rollten wir leicht abwärts zur Plamorthöhe und auf  einem genialen Singletrail weiter zu den Panzersperren aus dem 2. Weltkrieg.

Auf der nun folgenden Abfahrt nach Reschen wurden die mühsam erarbeiteten Höhenmeter in kürzester Zeit vernichtet . Von Reschen rollten wir gemütlich zurück nach Nauders. Nach einem exzellenten Abendessen ließen wir den Tag auf dem "Festleszimmer" von "Nagel" bei einigen (!!!) "Fläschla" Lemberger ausklingen.

(Ich bin immer wieder verwundert, was in einen Menschen alles reingeht !)
[Anmerkung des Web-Masters:  "G'lernt isch halt g'lernt" - oder - "lerne leiden ohne zu klagen"] Smiley

  

Tag 2: Schweizrunde zur Alp Tea – Tschliens – Schwarzsee   (50 km / 1.900 Höhenmeter)

 

Nach einem Frühstück, das keine Wünsche offen ließ, fuhren wir gemächlich hoch zur Norbertshöhe und auf einem super Trail hinunter in die Schweiz. Am Ortsausgang von Martina begann die Schotterstraße hinauf zur Alp Tea.

Mit rundem Tritt kämpften sich die STROMBIKER Kehre für Kehre auf die 2.040m hoch gelegene Alpe. Bei herrlichem Wetter hatten wir eine traumhafte Aussicht hinunter ins Oberinntal und das Engadin. Nur eine halbe Stunde später kam unser "Ebbe" Bürger zu Fuß hoch zur Alpe und wurde mit einer La Ola Welle von uns empfangen.

Gestärkt mit Knödelsuppe und Apfelstrudel heizten wir nun bergab bis zum uralten Schweizer Bergdorf Tschliens, von dort auf einer Asphaltstraße mit Höchstgeschwindigkeit runter  ins Tal. Nach ein paar Kilometern flach an der Inn entlang ging es endlich wieder aufwärts.

Die lange Steigung hoch zum Schwarzsee forderte von allen nochmals die letzten Kraftreserven. Kurz vor dem See zwang uns ein unfahrbarer Wurzeltrail auch noch zu einer halbstündigen Schiebeeinheit. Doch die letzten Meter zum See waren wieder fahrbar und das fantastische Bergpanorama enschädigte uns für die vorangegangenen Strapazen ... Nach einer kurzen Rast ging es auf einem Hammertrail direkt hinunter nach Nauders. Auf der Terrasse vom Central Hotel ließen wir uns dann das wohlverdiente Weizen schmecken.

Das Abendprogramm war wieder mal von der feinsten STROMBIKER-Art. Mit Livemusik von Watscher und "Nagel", Weizen und Lemberger ("zwischadren mol gschwend a Schnäpsle") wurde bis spät in die Nacht gefeiert.

Vermutlich wurde in dieser Nacht auch der Hausgeist vom Hotel Central erweckt. Still und leise wurden Zimmerschlüssel entwendet und die Zimmertüren von außen verschlossen. Erst am nächsten morgen wurde wieder heimlich geöffnet.

("Wenne  den vorwisch, der kriagt  Ärger")

 

Tag 3: Reschensee – Haideralm – Reschneralm – Nauders

 

Trotz wenig Schlaf und etwas Kopfweh bei dem einen oder anderen
("i glaub i nem glei a Aspirin") erschienen die Jungs alle pünktlich zum Frühstück - denn um halb zehn Uhr war Abfahrt angesagt !

Auf dem Radweg ging es immer leicht bergauf zum Reschensee und weiter zum Haidersee. Am Haidersee war dann Schluß mit lustig. Steil, am Anfang Schotterstraße dann Skipiste mit bis zu 25 % Steigung zog sich der Weg  hoch zur Haideralm ("alles fahrbar" - hahaha)

Nach einer kurzen Verschnaufpause auf der Sonnenterrasse fuhren wir in einem stetigen Wechsel zwischen auf und ab zur Schönebenhütte und weiter zur Reschneralm.

Hoch über dem Reschensee genossen wir bei Apfelstrudel und Hüttenmacaroni die traumhafte Aussicht. Ausgeruht und gut gestärkt fuhren wir auf einem Höhenweg immer am Hang entlang bis die Schotterstraße in einen Trail wechselte. Was jetzt kam war der Hammer.

Ein Trail über Almwiesen, Wurzeln, Steine und Lattenroste durchs Hochmoor zum Schwarzsee (das man wirklich alles fahren kann zeigte uns mal wieder Willy, auf dem Hinterrad über die Lattenroste durchs Hochmoor - allerhöchsten Respekt !)

Auf dem genialen Trail rauschten wir runter bis Nauders. Ein Weizen vor und eins nach dem Essen und dann ab ins Bett.

Auch ein Strombiker wird mal müde.

 

Tag 4: Regen !!! Fahren oder nicht  ? (25 km / 1.300 Höhenmeter - oder 8 km Wandern und das "Einnorden" der Lärchenalm)

 

Das war das Thema beim Frühstück. Dauerregen war angesagt und somit die Lust  aufs Radfahren nicht bei alle vorhanden. Da auf der Lärchenalm ein Hüttenfest war, beschlossen 9 Mann auf die Hütte zu wandern.

Die restlichen 7 beschlossen dem Regen zu trotzen und eine kleine Runde
zu fahren. ("Nur die Harten kommen in den Garten")

Das aus der kleinen Runde trotz Regen eine super Tour wurde, war einem Singletrail von 2400m Höhe runter zum Reschensee zum verdanken. Sehr steil gings hoch zur Rossbodenalm und danach auf dem besagten Trail in engen Serpentinen den Steilhang hinunter bis nach Graun ("einfach nur geil")

Das auch die anderen 9 Mann auf der Hütte ihren Spaß hatten, war eigentlich im Vorfeld schon klar. Es dauerte keine ½ Stunde und die Lärchenalm war fest in STROMBIKE-Hand. Es wurde gesungen, geschunkelt und selbst die Polonaise wurde von einem STROMBIKER angeführt ("unglaublich wie ein Hardrocker vom alten Schlag sich in einen Polonaise-Anführer verwandeln kann")

Nachdem sie die Hütte stundenlang aufgemischt hatten, trafen gegen Spätmittag alle mehr oder weniger wohlbehalten im Hotel ein.

Doch es sollte noch nicht das Ende sein. Bis spät in die Nacht wurde an der Bar Musik gemacht und gesungen. Selbst der Hotelbesitzer (Bike-Legende: Harry Ploner) war von den STROMBIKERN angetan. "So eine stimmungsvolle Truppe haben wir selten, so einen guten Gitarrenspieler hatten wir noch nie" -  war seine Aussage.

(Watscher  bleib bei deinen Leisten !)

Und das Musik und gute Stimmung Freunde schafft, davon konnten wir uns überzeugen. Ein herzlichen Gruß an die anderen Hotelbewohner - speziell aus Bietigheim-Bissingen und Hamburg - die mit uns einen schönen Abend verbrachten !

 

 

5. Tag  Ausrollrunde ins wunderschöne Engadin  ( 35 km / 1.200 Höhenmeter)

 

Nach dem Frühstück wurden die Koffer gepackt und zum letzten mal die Radklamotten angezogen.

Wir fuhren wieder über die Norbertshöhe auf dem Trail nach Martina. Von dort ging es immer am Inn entlang nach Seraplana .Auf der lange Steigung mit unzähligen Kehren hoch nach Tschliens machten sich doch die Anstrengungen der letzten Tage und Nächte bei einigen bemerkbar.

Aber es kamen alle oben an, wenn auch einige ziemlich wortkarg. Doch bei einem Cappuchino im wunderschönen Tschliens fanden alle sehr schnell ihre Sprache wieder und wir rollten nach der kurzen Pause auf einem Höhenweg zurück nach Martina.

Nun kamen die letzten 500 Höhenmeter hoch zur Norbertshöhe. Gemütlich ließen wir die Runde nach Nauders hinunter ausrollen. Nach einem letzten Weizen auf der Terrasse des Hotel Central machten wir uns nach 5 traumhaft schönen Tagen auf den Heimweg.

 

Fazit: Nauders war eine Reise wert, erstklassiges Hotel, supergeile Touren und 16 Strombiker die nichts auslassen..

Autor: Roland Müllner

 

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