Alle guten Dinge sind drei oder the day after

Vorbereitung

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah... Drum starteten Olaf, Andy, Uli und Thorsten wieder beim diesjährigen Aspen Marathon in Nordhausen. Leider konnten wir keine weiteren Mitstreiter motivieren, da am Abend zuvor unser Strombike Helferfest stattfand...

An dieser Stelle herzlichen Dank an unsere Frauen, welche die Vorbereitung auf das Rennen ernst nahmen und uns rechtzeitig nach Hause schickten! War auch ohne Übertreibung ein gelungener Abend.

Andy hat sich auf ein Runde angemeldet, da er eine Woche vorher die grandiose Salzkammergut Trophy erfolgreich überstanden hatte. Hey Andy, wir warten noch auf Deinen Bericht ;-)

Auch Felix und Katrin kamen aus Bietigheim angeradelt. Felix startete mit Andy ebenfalls auf einer Runde. Olaf , Uli und ich hatten uns für den Marathon mit wie Runden angemeldet. Wir trafen uns um 8:30 um gemütlich nach Nordhausen einzurollen. Einfach einfach ohne viel Fahrerei mit dem Auto. Dort angekommen flugs die Startunterlagen abgeholt, noch ne kurze Ehrenrunde zum Warmfahren und schon gings in die Startaufstellung.

 

 

Runde eins

Um 10.00 Uhr nach dem obligatorischen „Highway to Hell“ dann der Start. Einer ging es ganz wild an und hakte im Flatterband ein, nach zehn Metern lag er dann am Boden. Wir drei kamen gut durch die ersten Kurven (fast wie bei der Formel 1), Uli legte erst mal vor. Nach einen kurzen Stück ging es schon mal bergan, jetzt nur nicht überdrehen, nach wenigen km das erste Highlight, der Aspen! Der steile Weinbergweg endet, die Zuschauer klatschen, schreien, läuten einen nach oben.

Absteigen ist nicht!

Dann geht’s weiter in die Runde 1. Jeder versucht seinen Rhythmus zu finden, Uli wird etwas langsamer, Olaf ist ca. 30 m vor mir. So geht es durch die Strecke, Singletrails im Wald, Weinbergstraßen und Wiesen auf und ab. Insgesamt eine schöne und abwechslungsreiche Strecke. Bei der Hitze heißt es Kräfte einteilen und viel trinken, zum Glück sind viele Streckenabschnitte im Wald. Stück für Stück nehmen wir unter die Räder, immer am Limit. Gegen Ende der ersten Runde schließe ich zu Olaf auf, es läuft gut.

 

 

Runde zwei

Runde zwei, jetzt los. Ein zweites mal Richtung Aspen. Auf keinen Fall bei der Anfahrt übertreiben. Am Steilstück feuert uns Cristof an... jetzt nur nicht nachlassen...geschafft! Olaf ist nach der kurzen Abfahrt etwas zurück.

Zweites Steilstück, irgendwo in den Weinbergen ... hierher verirren sich nur Insiderzuschauer. Der Berg ist gefühlt doppelt so lang wie der Aspen, nach einer Kurve geht es im Wald immer noch bergauf... brutal.

Mittendrin stehen Katrin und Martin, der mit seiner bimmelnden  Kuhglocke den Tritt vorgibt. Danke! Jetzt ist es geschafft, die beiden harten Anstiege liegen hinter uns, weiter geht’s.

Der Zahnriemenfahrer, der mit seiner Rohloffschaltung mal weiter vorne, mal weiter hinten bei uns fährt, setzt sich langsam ab. Ob es an der Technik oder an der Fitness liegt weiß ich nicht. Mehr ist bei mir jedenfalls nicht drin. Die Hitze macht sich bemerkbar, die Muskeln neigen zum krampfen. Jetzt nur die Balance halten zwischen Druck auf dem Pedal und verkrampftem Treten. Ich schaue auf den Tacho, nur noch wenige km. Das letzte Waldstück, noch einmal voll Speed durch den Trail, dann ist die Zielgerade in Sicht. Nur noch kurz sturzfrei durch den Spielplatz, dann ins Ziel... Juhee.

Endlich geschafft, knapp unter 3h, hätte ich nicht gedacht.

 

 

Im Ziel

Im Ziel warteten Bönnigheimer Schlachtenbummler, hey Konni, Danke für den Applaus. Nach wenigen Minuten dann Olaf und Uli. Olaf hatte ein wenig Pech und im Wald  einen Ausrutscher, zum Glück verletzungsfrei.

Andy und Felix sind nach einer Runde schon eine Zeitlang da und relaxen. Olaf, Uli und ich müssen erst mal Kräfte in Form von Melonenscheiben und Wasser tanken, dann gesellen wir uns hinzu. Nach ´ner leckeren Portion Spaghetti und Mineralgeränken geht’s anschließend wieder nach Hause.

 

In Erinnerung bleibt eine tolle, professionell organisierte Veranstaltung mit lockerer Atmosphäre. Im nächsten Jahr wieder...

 

Die Zeiten und Platzierungen sind auf der Homepage www.hardtwaldracer.de zu finden.

Autor: Thorsten Morgenroth

 

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