BIG 5

Ein Zeichen dass der Sommer sich langsam seinem Ende zugeht ist das Ende der TdF und deshalb musste noch ein kleines (Bike) Highlight dieses Jahr her.

 

Gesagt getan, nach den euphorischen Erzählungen der "Wurzelhopfer" war für mich eigentlich schon klar: "Da muss der Andi auch mal hin!".

Drei Ntäche mit meiner Frau im Bike Hotel Conrad in Hinterglemm gebucht und am 3.08 ging es schon los! Der auf dem ersten Blick recht hohe Übernachtungspreis relativierte sich ganz schnell. Es wurde vom Hotel jeden Tag bis zu drei Touren/Training angeboten und auch die Gondel Benutzung war über die ganze Zeit kostenfrei!

Am ersten Tag absolvierte ich mit Sibylle ein Techniktraining. Das Training wurde von Guide Veronique kurzweilig und interessant geestaltet und wir trafen uns anschließend mit einer weiteren Gruppe auf einer Hütte zum Pause machen.

Das Tourenprogramm wird so gewählt, dass Anfänger sowie Fortgeschrittene voll auf ihre Kosten kommen. Es wurde versucht, dass alle Gruppen die gleiche Tour fahren, damit man sich zu Mittag auf der Almhütte wieder trifft.

z.B. Wenn die eine Gruppe schweißtreibende 1000 hm pedaliert, überwindet die andere Gruppe 500 hm oder die Ganzen 1000 hm mit der Gondelbahn.

 Jetzt teilte sich die Gruppe dann wieder in einen Teil die über eine "Schotterabfahrt" Richtung Hotel abfahren und einer Gruppe die mit Guide Reini nochmals 500 Hm hochdüsen, um dann über die Blue-Line ins Tal zu stürzen. Keine Frage, ich wollte mich mit Reini messen, Sibylle zog vor locker ins Tal zu radeln.

Guide Reini zog mir dann den Zahn als erster oben anzukommen aber wie ich dann erfahren habe, ist er auch kein schlechter (zweiter Platz bei der Transalp mit Manny Heymanns als Partner). 

Unser zweiter Tag in Hinterglemm war verregnet und wir wanderten etwas und fröhnten dem Wellnessangebot im Hotel.

Jetzt stand der dritte Tag an. Für Sibylle war Rückreise angesagt und für mich die Big 5 Challenge mit Steffen D. (genauso Bikebesessen wie ich!), der mein Begleiter für die nächsten Tage sein sollte! Die Big 5 vereint die fünf Seilbahnen und fünf Berge rund um Saalbach Hinterglem und Leogang. 5000 Höhenmeter von denen aber nur 500 aus eigener Kraft bewältigt werden müssen!

Morgens um 9 Uhr ginge es los! Vorsorglich Schutzkleidung im Shop ausgeliehen und zusammen mit unserem Guide "Epo" ging es in Richtung Zwölferkogel Gondel los. Zu Beginn war ich wohl das "Sorgenkind" unseres Guides (18 Jahre alt!), da ich die erste Abfahrt (Z-Line) etwas zurückhaltent angegangen bin.

Um es kurz zu machen, ich steigerte mich und konnte meine Stärken bei den zu absolvierenten 500hm  und Überbrückungspassagen ausspielen. Gefahren wurde: Z-Line http://www.youtube.com/watch?v=-3NNsyTyyd4&index=3&list=UUYoFmRPPrPn3ZdZRUEPlyBQ ,

Blue-Line, Hangman 1 bzw.2, Milka Line und zum Abschluss noch der Hacklberg Trail http://www.youtube.com/watch?v=GbVypTCxf6A&list=UUYoFmRPPrPn3ZdZRUEPlyBQ .

Ich höre jetzt schon die Kommentare "Freerider, Downhiller"!? Ich kann nur sagen, alles Quatsch!! Wenn du Spass am MTB`n hast und nicht nur Schotterabfahrten absolvieren möchtest, hast du bei all diesen Trails spass! Es gibt (fast) immer einen "Chickenway" den jeder halbwegs begabte Biker absolvieren kann.

Alle Abfahrten waren sowas von flowig wie ich es noch nie erlebt habe, man bekam das Grinsen kaum aus dem Gesicht!     

In der Gondel
Deutsch-Holländische Freundschaft
Gruppenbild BIG5
Pause beim Techniktraining
Anstellen bei der Gondel Steffen und Guide Epo
Veronique und Sibylle
Sibylle beim Training
Trail von Gondel aus gesehen
Guide Reini

Stoneman Trail

Am nächsten Tag stand dann das Kontrast Programm zu dem doch recht lebhaften Saalbach Hinterglemm an: "Der Stoneman Trail in den Dolomiten!"

Die Philosophie hinter dem Stoneman ist: "Erlebe eine Herausforderung ohne Rennstress und in der Zeit die du möchtest!"

Der Trail ist 120 km lang, hat 4000 Höhenmeter und ist markiert mit "steineren Männchen". Es gilt fünf Checkpoints zu erreichen um dort sein Armband abzustempeln

Das Startpacket (39€) im Hotel Sonne in Toblach abgeholt und schon ging es, etwas spät gegen 14:30Uhr los. 

Von Toblach aus ging es los Richtung Schönägger Säge hinauf zur Marchkinkele (2545m), ca. 1500hm am Stück über Forst und dann über noch fahrbaren Karrenwege. Den Blick immer auf die beeindruckende Kulisse der Dolomiten mit den drei Zinnen im Mittelpunkt gerichtet. Jetzt folgte eine doch schon recht anspruchsvolle Abfahrt die dann in Winnebach gegen 18 Uhr endete. Da es jetzt doch schon recht spät war und der Himmel sich zusammenzog musste noch eine Übernachtungsmöglichkeit gecheckt werden. Zur Sillianer Hütte (2447m) war es uns doch etwas zu weit/hoch, nochmals 1400hm wollten wir uns bei diesen Wetteraussichten nicht zumuten. Auf etwa halber Strecke befand sich die Leckfeldalm, bei der wir dann ein Zimmer reservierten.Die jetzt zu leistenden 800hm zogen sich dann bis ca. 19:30Uhr hin und kammen gerade noch rechtzeitig vor einem alpinen Wolkenbruch an (Dusel gehabt). Der Abend war zusammen mit dem Wirt und anderen Gästen ganz unterhaltsam und erst gegen 23 Uhr ging es ins Bett.

Der Morgen startete mit einem herzhaftem Frühstück und einem wolkenfreiem Himmel!

Jetzt ging es los Richtung Sillianer Hütte, welcher so was von steil war, dass wir Teilstücke nur schiebend absolvieren konnten. Bei einer anschliesenden "Latte Macchiato" auf der Hütte trauten wir unseren Augen nicht wie eine Frau, von ganz weit unten, ohne zu schieben, zur Hütte radelte. Es war Dr. Natascha Binder, Siegerin der Salzkammergut Trophy (210km/7000hm) von 2012. Natascha wollten den Stoneman an einem Tag absolvieren!

Ab der Sillian Hütte folgte die "Demut-Passage" bis zum Passo Silvella. Wie die Demut Passage zu ihrem Namen kam, kann ich nicht nachvollziehen, mit Demut hat dieser Teil nichts zu tun. Diese Passage war der absolute Spass was es auf einer Höhe von 2500m geben kann! Die Trails waren kaum verblockt und fast komplett fahrbar (immer den Blick auf die einzigartige Bergwelt der Dolomiten)! Die anschließende Abfahrt nach Padola war auch toll und endete in einer Pizzeria wo Kohlenhydrate für den letzten Teil des Trails zugeführt wurden.

Die Weiterfahrt über den Kreuzberg Pass, Rotwandwiesen nach Sexten war technisch sehr einfach aber durch die recht steilen Rampen doch sehr anstrengend.

In Toblach wieder angekommen, nahmen wir unseren Stonman Pokal in silber entgegen und genehmigten uns als Abschluss einen leckeren Apfelstrudel mit Vanille Eis und Sahne!

Abschließend kann ich das Konzept des Stoneman Trails nur positiv bewerten. Ohne Rennstress eine ausgesuchte MTB Rundstrecke abzufahren und die Dolomiten zu genießen, was will man mehr?

Ich komme wieder und fahre die Strecke dann in einem Tag ab!

 

Andi

Leckfeld Alm
Zur Sillianer Hütte
Sillianer Hütte
Demutspassage
Demutspassage
Stempelstelle
Stoneman
Stempelstelle
Steffen am Berg

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27.05.2017 / 13:00 Uhr

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22.03.2017

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